Die Challange beim Ötztaler 2021

Die Challange beim Ötztaler 2021

 

Die Challange ?! Ja de is gwesn – ein Wettkampf am Rad is jo imma a Herausforderung wenn ma sich an seinem Leistungslimit bewegt. Es tuad WEH/SCHMERZT, aber des „begrüßt“ ma jo und nimmt ma „gern“ in Kauf.

Meine Challange/Herausforderung beim gestrigen Ötztaler warn de Wetterbedingungen. Auf den Überquerungen der Alpenpässe (Kühtai, Brenner, Jaufen, Timmelsjoch) is kalt gwesn mit maximal 5Grad und donn mit bis zu 90km/h bergab mochts gefühlsmässig no moi kälter. Tja klingt heftig und es war auch heftig und extremst hart – und dieses Wissen de Tage zuvor, was da wettermäßig auf mi zua kimmt, hat mi sehr grübeln lassn und somit viel Energie gekostet.

Nur kurz: Ausziehen der Jacken wieder anziehen, Reisverschluss zu machen … und vieles mehr – während  der Fahrt ist mir eigentlich unmöglich – i muss stehn bleiben und mir helfen lassen. Jenes stehn bleim hat zur Folge, dass de Gruppe in der i mi grod befind weck is und i allein weiter fahrn muas.

Somit hob i beschlossn, dass mei Ziel fürn Ötztaler 2021 sei wead „Ins Ziel zu kommen“ und des hob i gschofft. Congrats – bin i stolz auf mi. Nicht nur für mi a Herausforderung sondern für alle Starter is des bei den äußeren Bedingungen schwieriger, als bei normal warmen  Temperaturen.

Was steht auf da Ergebnisliste … PLATZ 7 – Wow, war natürlich genauso angestrebt nicht „nur“ ins Ziel z´kemma mit stundenlangen Unterbrechungen um mi zu wärmen – sondern auch schnellst möglichst zu finishen.

Des war gonz a anderes Feeling im dem Jahr, bzw. generell im Vergleich zu allen anderen Wettkämpfen was i bestreit. Denn „Normal“ auf meinem Niveau – beschränkt ma das Ziel nur auf die Leistung und blickt immer auf de Ergebnisliste, vergleicht mit „anderen“ will seine Leistung verbessern – is frustriert wenn eine Zahl auf der Ergebnisliste nid des auswirft was ma sehn möchte …

und des Feeling gestern – Genugtuung, Freude über den WEG vom Start bis ins Ziel und nicht die ZEIT. Immer wieder saug i beim Ötztaler de Emotionen der vielen Finisher auf, welche nach Stunden ins Ziel kemman und eine Wahnsinns Freude & mächtigen Stolz ausstrahlen, weil sie den Ötztaler geschafft haben – Schei*egal welche Platzierung – oafoch nur den Moment geniesen wenn sie übers Ziel fahrn, denn bei ihnen war auch der Weg das Ziel … und ja gestern hob i des on mir a spürn deafn – so genial, des nimmt ma keiner mehr und bleibt länger in Erinnerung als manch gewonnenes Radrennen !!!

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So i glab i lass gut sein mit de Radrennen für Heuer – wenn dann is no a spontanes Rennen wo da Genuss im Vordergrund steht und ned die Zeit bis ins Ziel …

 

Bis demnächst vielleicht auch erst wieder 2022

 

 

 

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