Arlberg Giro

Noch der selbstauferlegten Wettkampfpause – hob i an Motor wieda gstartet !! Stand am Wochnend beim Arlberg Giro über 150km mit 2.300hm, am Start.

Wia gsogt „Wettkampfpause“ … es waren/sind zu viele Baustellen in meinem Körper.  Im Wettkampf bei höchster Intensität wird ma mental sowieso gfordert, aber kimmt donn no dazu, dass körperlich zwickt, is hart sich mit 100%iger Bereitschaft an Wettkampf zu stelln.  Hätt de gewohnte Leistung a nid brocht – somit hot´s mi nid greizt, mi zu „schinten“ Oder um „es“ intelligent zu formulieren  😋- Nicht etwas erzwingen „müssen“ sondern mit Geduld & Zuversicht dran bleim bis vo alleine wieder läuft .(trotzdem war´s „schwer“)

War aber wieda motiviert genug, um bei einem für mi sehr emotionellen Rennen – aufgrund vergangener Leistungen und  Erlebnissen – an den Start z´geh. Bin oiso imma wieda gean in St. Anton  – ein geiler Event mit super Streckenführung.

Gut is gangen – Motor wieder gstartet und er „lafft“ einwandfrei ! Platz 5 Gesamt und 2ter in meiner AK. Bi mit etwas Vorsicht gstartet um festzustelln ob de Power da is oda nid. Weil´s aber gut gongen is hob i mit Fortdauer des Wettkampfs bis zum Ziel immer mehr drauf drückt! Dadurch hob i ma as Rennen gut ein teilt um hintn hinaus nid ei z´brechn.

Die Silvretta Hochalpenstrasse hinauf auf de Bielerhöhe (Pass) hob i mit ca 2:30 min Rückstand auf de Führendn überquert –  Bi um Platz 10 gwesn. Mit an Rad-Kollegen hom ma dann owa de 40km ausn Paznauntal ziemlich Gas gem … anfangs warn ma zu Zweit … ein Dritter wurde mit gnommen … donn weitere zwei Fahrer aufgelesen … usw. … In da Gruppe hom ma so super tadellos zomm gearbeitet, dass ma zum Schluss 9 Leut warn. Tjo –  und durch de gute Zommarbeit warn de zwei Führenden am Ende des Paznauntales a „geschnupft“ 😀

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Foto: Walter Andre … die letzten Meter vor da Bielerhöhe

De vableibendn 20km as Ziel warn donn bis auf an 500m langen Anstieg 5km vorm Ziel, unspektakulär. Bei dem Anstieg is no mal voll zur Sach gongen um a Vorentscheidung herbei zu führn. … und diese gab´s auch. Am Ende des kurzen Anstiegs … zwei Fahrer vorne – zwei Fahrer (mit mia) 3-5sek dahinter … der Rest weitere 3-5sek dahinter. Hmmm … wos san scho 3-5sek – nix san glei vorbei! Genauso is aber glei vorbei, dass ma eben jene „3-5sek“ nimma schliesn konn, wennst voll am Limit bist. De zwei vorne (Mathias Nothegger & Stephan Rabitsch) hom de letztn Kilometer ins Ziel bracht und an Vorsprung auf 45sec ausbaut  – Platz 1&2! Dahinter kam´s zum Zielsprint und i bi als 5ter über de Ziellinie. Erleichtert und z´frieden bin i mit a super Stimmung  und lautstark vo de vielen Zuschauern im Ziel empfangen wordn – TOP.

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And Now – übertreib i´s nid, schint (forder) mi jedoch mit Köpfchen/Erfahrung/Gefühl ordentlich fürn Ötztaler Radmarathon der am 1. September is. … Motor no gscheid durch putzen donn glab i spricht nix dageng das de Leistung passn wead ?!? … I will See …. Bis dann